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Liebe Leserin, lieber Leser,
dass „in China ein Sack Reis umfällt“, steht metaphorisch für etwas Uninteressantes, das an der Peripherie geschieht. Doch es könnte sein, dass sich die Bedeutung dieser Metapher schon in wenigen Jahren nicht mehr von selbst erschließt. Denn China rückt immer stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit, entwickelt sich mit rasender Geschwindigkeit zur kommenden Wirtschaftsmacht. Als solche hat es auch längst die Bedeutung der Nanotechnologie für seine Entwicklung erkannt und ist inzwischen im internationalen Vergleich einer ihrer eifrigsten Förderer, mehr darüber in diesem Newsletter.
Russland ist ein weiteres Land, das die Nanotechnologie als Schlüssel zur Modernisierung der Wirtschaft massiv fördert. Das US-Wirtschaftsmagazin Forbes bestätigt, dass hier, wo die Nanostart für dieses Jahr ihren Markteintritt vorbereitet, enorme wissenschaftliche Potenziale liegen, die das Land für Investoren interessant machen. In Singapur, wo die Nanotechnologie ebenfalls einen besonderen Stellenwert genießt, ist die Nanostart seit 2008 schon als Partner der Regierung aktiv. Über eine ihrer Beteiligungen, die BioMers, gibt der Managing Director der Nanostart Asia, Andreas Kröll, Auskunft.
Wir wünschen eine angenehme Lektüre.
Ihr
 Dr. Hans Joachim Dürr Head of Corporate Communications
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„Die Entwicklung unserer Investments in Singapur verläuft ausgezeichnet“ – Interview mit Andreas Kröll, Managing Director Nanostart Asia
Lee Hsien Loong, Premierminister von Singapur, hat in seiner Ansprache zum Nationalfeiertag Mitte August die Nanostart-Beteiligung BioMers vorgestellt. Er hob das Unternehmen als das Erfolgsbeispiel für ein singapurisches Start-Up hervor, das von Studenten der National University of Singapore (NUS) gegründet wurde. In einem aktuellen Interview mit Dental Tribune Asia Pacific sprach Andreas Kröll, Managing Director von Nanostart Asia, über das Unternehmen und seine langfristigen Perspektiven im weltweiten Kieferorthopädiemarkt. >>
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Nanosys-Technologie für US-Elektroautos
Anfang August wurde gemeldet, dass die Nanostart-Beteiligung Nanosys vom US-Energieministerium eine Förderung von insgesamt 11 Millionen USD bekommt. In erster Linie geht es dabei um die Optimierung von Lithium-Ionen-Akkus, die in Elektrofahrzeugen eingesetzt werden und damit um einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur breiten Einführung des Elektroautos. Die Förderung ist Teil eines Programms des amerikanischen Präsidenten. >>
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Holmenkol: „Mit Outdoor lösen wir uns aus der Fokussierung auf das Wintergeschäft“
Die Nanostart-Beteiligung Holmenkol AG und die Sabu Schuh- und Marketing GmbH haben im August ihre Kooperation im Bereich der Schuh- und Textilpflege gemeldet. Die Sabu ist mit 930 Mitgliedern der führende Schuhfachhandelverbund und betreut als solcher rund 1000 Schuhhändler vorwiegend in Deutschland. Wir sprachen mit Holmenkol-Vorstand Karim Grueber über die strategischen Hintergründe. >>
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China - das wachsende Drehkreuz für Nanotechnologie
Zurzeit investieren Regierungen weltweit 10 Milliarden USD pro Jahr in die nanotechnologische Forschung und Entwicklung bei einer jährlichen Wachstumsrate von 20 Prozent. Laut Nanotechnologie-Beratungsunternehmen Cientifica wird sich am Ende des Jahres 2011 die gesamte bisherige Förderung durch Regierungen auf 65 Milliarden Dollar belaufen, 2014 sollen es schon 100 Milliarden sein. In Asien werden die höchsten Wachstumsraten erzielt, besonders interessant: China. Wir wollen einen Blick auf die Entwicklungen dort werfen, ein Beitrag von NanoGlobe Pte Ltd., strategischer Partner der Nanostart AG. >>
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„Forbes“: Russland gelingt Comeback als Technologie-Standort
Russlands Forscher gehörten schon immer zu den besten der Welt. Während des Kalten Krieges lieferten sich Russland und die USA ein Wettrennen zum Mond. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs verließen viele russische Spitzenforscher ihre Heimat und wirkten beispielsweise im kalifornischen Silicon Valley an bahnbrechenden Entwicklungen mit. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet und Russland zählt bei der Förderung von fortschrittlichen Technologien längst zu den internationalen Vorreitern. >>
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„Die Entwicklung unserer Investments in Singapur verläuft ausgezeichnet“ – Interview mit Andreas Kröll, Managing Director der Nanostart Asia.
Lee Hsien Loong, Premierminister von Singapur, hat in seiner Ansprache zum Nationalfeiertag Mitte August die Nanostart-Beteiligung BioMers vorgestellt. Er hob das Unternehmen als das Erfolgsbeispiel für ein singapurisches Start-Up hervor, das von Studenten der National University of Singapore (NUS) gegründet wurde. In einem aktuellen Interview mit Dental Tribune Asia Pacific sprach Andreas Kröll, Managing Director von Nanostart Asia, über das Unternehmen und seine langfristigen Perspektiven im weltweiten Kieferorthopädiemarkt.
Herr Kröll, ihr Investmentfonds ist an insgesamt drei Technologieunternehmen in Singapur beteiligt, darunter BioMers. Warum haben Sie sich entschlossen in diesen Markt zu investieren?
Kröll: Die Firma BioMers ist vor etwa fünf Jahren aus einem Spin-off der National University of Singapore entstanden. Wir hatten das Unternehmen schon seit einiger Zeit beobachtet und uns 2009 endgültig entschlossen, in diese Technologie zu investieren. Der Markt ist sehr groß bei gleichzeitig hohem Wachstum, und das Produkt SimpliClear® - dessen Kern aus individuell angepassten, transparenten Bogendrähten besteht - bietet aus unserer Sicht eine sehr interessante Option für die Behandlung von Patienten mit einem ästhetischen, d. h. kaum sichtbaren Verfahren, und das bei exzellenten klinischen Ergebnissen.
Zu dieser Zeit gab es das Produkt zwar schon, allerdings in einer etwas anderen Form mit standardisierten Drähten. Wenige Monate nach unserem ersten Investment war die Produktentwicklung für SimpliClear® dann abgeschlossen. Seitdem liegt der Schwerpunkt auf der Vermarktung und der Expansion der Gesellschaft.
Wie soll sich SimpliClear® im Markt positionieren?
Kröll: Kernstück von SimpliClear® ist der individuell angepasste und fast unsichtbare Bogendraht aus einem speziell entwickelten Verbundwerkstoff, was das Produkt besonders für den Einsatz im ästhetischen Segment qualifiziert. Dies ist ein großer Wachstumsmarkt innerhalb der Kieferorthopädie, in dem es bislang erst ein paar Lösungen gibt. Viele dieser Lösungen sind jedoch hinsichtlich der Breite der Anwendbarkeit bei unterschiedlichen Patientenfällen begrenzt, da die klinische Effektivität limitiert ist. SimpliClear® mit seinem breiten Anwendungsspektrum ermöglicht jedoch einen neuen Behandlungsstandard im ästhetischen Segment. Ziel ist es, die Verbindung aus positivem ästhetischen Erscheinungsbild und kalkulierbaren klinischen Ergebnissen zu nutzen.
Derzeit hält der Singapurfonds, in den Sie zusammen mit der dortigen Regierung investieren, einen Anteil an BioMers von rund 25 Prozent. Welchen Einfluss haben Sie auf das Unternehmen?
Kröll: Als Venture Capital Investor muss man in erster Linie darauf schauen, dass die Strukturen innerhalb des Unternehmens stimmen. Dazu gehört vor allem fähiges Personal. Derzeit arbeiten rund 25 Leute inklusive der Firmengründer Dr. Mervyn Fathianathan und Renuga Gopal für BioMers. Bei entsprechend positiver Entwicklung gehen wir aber davon aus, dass sich die Belegschaft bis Ende des Jahres fast verdoppelt haben wird. Mit David Edwards als neuem Geschäftsführer haben wir zudem seit kurzem auch einen erfahrenen Geschäftsmann an Bord, der uns bei der Kommerzialisierung der Technologie weiter helfen soll.
Welche Impulse wird Edwards dem Unternehmen geben können?
Kröll: Aufgrund seiner bisherigen Tätigkeit bei Weltunternehmen wie Johnson & Johnson und dem Kontaktlinsenhersteller Bausch + Lomb verfügt Edwards über sehr viel Erfahrung, wenn es darum geht, erfolgreiche Geschäftsstrategien zu entwickeln und umzusetzen oder eine schlagkräftige Organisation aufzubauen. Dies ist eine optimale Ergänzung zu dem exzellenten technischen Wissen wie auch dem Branchenverständnis des Gründerteams. Das Team wird den gesamten Kommerzialisierungsprozess von Singapur aus leiten und nach und nach die Strukturen für den weltweiten Vertrieb aufbauen.
Welche Vorteile bietet Singapur als Entwicklungsstandort für Nanotechnologien?
Kröll: Wie sie vielleicht wissen hat der Staat Singapur im letzten Jahrzehnt extrem viel Geld in die Forschung und Entwicklung gesteckt. Darüber hinaus hat er auch umfangreiche Subventionen und Zuschüsse an Unternehmen wie BioMers vergeben. Aus dieser staatlichen Förderung sind etliche interessante Innovationen wie SimpliClear® entstanden, die jetzt unmittelbar vor der Marktreife stehen. Daneben bietet der Stadtstaat ein exzellentes Geschäftsumfeld, wie Rechtssicherheit zum Schutz von geistigem Eigentum oder die Verfügbarkeit von gut ausgebildeten Arbeitskräften. Mit China und Indien liegen darüber hinaus noch zwei der weltweit größten Wachstums-märkte direkt vor der Tür.
In welchen Märkten ist das Produkt jetzt schon erhältlich?
Kröll: Die erste "Testmarketingphase" verlief erfolgreich. Daraus haben wir bereits eine große Anzahl von Kieferorthopäden in Singapur und den Vereinigen Staaten, die das Produkt erfolgreich einsetzen. Der Markt in Singapur mit seinen fünf Millionen Einwohnern ist allerdings recht überschaubar und so werden wir in den nächsten 12 Monaten verstärkt in kieferorthopädische Kernmärkte wie die USA und Europa expandieren. Dort verfügen wir bereits über die entsprechenden Marktzulassungen durch die FDA und die Europäische Union.
Haben sie vor, zukünftig noch in weitere Dentaltechnologien zu investieren?
Kröll: Wir haben derzeit noch zwei oder drei andere Technologien im Auge, werden uns aber auch auf das gegenwärtige Portfolio mit BioMers und drei anderen Unternehmen im Nanotechnologiesektor konzentrieren. Die Entwicklung unserer Investments in Singapur verläuft ausgezeichnet. So arbeiten wir im Augenblick an einer neuen Finanzierungsrunde für Ende des Jahres um eine größere Produktionsstätte für BioMers in Singapur aufzubauen.
Vielen Dank Herr Kröll für das Interview.
Zum Original-Interview auf Englisch gelangen Sie hier >>
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Nanosys-Technologie für US-Elektroautos
Mit einer Gallone Benzin knapp 55 Meilen fahren – das ist aus heutiger Sicht ziemlich weit. Denn es entspricht umgerechnet rund 4,3 Litern pro hundert Kilometer. Und es ist der Wert, den der amerikanische Präsident bis 2025 vom Flottenverbrauch der amerikanischen Autohersteller für PKW und Kleinlaster fordert, die die Hälfte des US-Ölverbrauchs verursachen. Hintergrund: Die Abhängigkeit der USA von Ölimporten soll gesenkt werden, positive Zusatzeffekte sind ein verringerter CO2-Ausstoß und verminderte Schadstoffbelastung.
Ende Juli hat Barack Obama zusammen mit führenden Autoherstellern die neuen Ziele verkündet. Um diese zu erreichen, müssen bestehende Technologien verbessert und neue entwickelt werden. Das Energieministerium hat für die nächsten drei bis fünf Jahre insgesamt 175 Millionen USD zur Verfügung gestellt, um die Entwicklung und Anwendung neuer Fahrzeugtechnologien zu beschleunigen. Mit der Summe werden 40 Projekte in 15 Staaten unterstützt. Übergeordnetes Ziel ist es, den Kraftstoffverbrauch zu optimieren. Dabei geht es um bessere Kraftstoffe und Schmiermittel, leichtere Materialien, langlebigere und kostengünstigere Batterien für Elektrofahrzeuge und Komponenten, effizientere Antriebstechnologien und vieles mehr.
Bei dem speziellen Projekt, an dem unsere Beteiligung Nanosys mitarbeitet, geht es um die Verbesserung von Akkus für Elektroautos.
Die Initiative trifft auch den Nerv der Bevölkerung, denn laut einer aktuellen Umfrage von Maritz Research erachten mehr als 40 Prozent der amerikanischen Konsumenten den Kraftstoffverbrauch ihres nächsten Autos für extrem wichtig. Dazu sieht das Programm der Regierung vor, dass die geringeren Benzinkosten die Anschaffungskosten der verbrauchsarmen Fahrzeuge für die Verbraucher wieder ausgleichen.
Pressemitteilung der Nanostart zu ihrer Beteiligung Nanosys >>
Ankündigung von Präsident Obama zur besseren Treibstoffeffizienz (in Englisch) >>
Pressemitteilung des US-Energieministeriums zum Förderprogramm (in Englisch) >>
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„Mit Outdoor lösen wir uns aus der Fokussierung auf das Wintergeschäft“
Die Nanostart-Beteiligung Holmenkol AG und die Sabu Schuh- und Marketing GmbH haben im August ihre Kooperation im Bereich der Schuh- und Textilpflege gemeldet. Die Sabu ist mit 930 Mitgliedern der führende Schuhfachhandelverbund und betreut als solcher rund 1000 Schuhhändler vorwiegend in Deutschland. Wir sprachen mit Holmenkol-Vorstand Karim Grueber über die strategischen Hintergründe.
Der Outdoor-Markt wächst. Holmenkol definiert sich selbst als Outdoor-Spezialist, dessen Produkte hochwertige Outdoor-Bekleidung pflegen und vor Nässe und Schmutz schützen. Auch der Bereich Outdoor-Schuhe ist ein wachsendes Marktsegment. Welche Rolle spielt diese Outdoor-Orientierung bei der Kooperation mit Sabu?
Grueber: Das ist ein ganz entscheidender Punkt. Mit unserer Outdoor-Orientierung lösen wir uns aus der traditionellen Fokussierung auf das Wintergeschäft. Und ein wichtiger Teil von Outdoor dreht sich natürlich um den Schuh. Wie bei der Outdoor-Bekleidung ist es auch mit den Schuhen so, dass wir hier gerade eine große Differenzierung bei den Modellen erleben, je nach Betätigung und Anspruch der passende Schuh. Und beim hochwertigen Outdoor-Schuh, der auch schon mal 300 Euro kosten kann, sind die richtige Reinigung und Pflege mindestens genauso wichtig wie bei der Outdoor-Bekleidung. Letztlich fassen wir den Begriff Outdoor sehr weit. Sobald ich einen Halbschuh anziehe und vor die Tür trete, bin ich „outdoor“. Und auch dieser Schuh muss gepflegt werden. Viele Sabu-Mitglieder führen natürlich neben regulären Schuhen auch Sport- und Wanderschuhe, sodass wir nicht wirklich in gänzlich neue Welten vordringen.
Tut es die gute alte Schuhcreme aus der Dose nicht mehr?
Grueber: Die konventionelle Schuhcreme aus der Dose hat durchaus ihre Berechtigung. Jedoch geht es bei unserem Portfolio auch um die Effektivität, Intensität und Dauerhaftigkeit der Pflege. Es hängt also vom Anspruch ab, den man an die Pflege hat und davon, ob es sich um ein anspruchsvolles Außenmaterial wie beispielsweise eine Leder-Textil-Mischkombination handelt. Spätestens bei komplexen Mischgeweben (Goretex/Leder) tut es die herkömmliche Schuhcreme nicht mehr. Zusätzlich sollen die Füße auch bei Aktivitäten im Regen trocken bleiben, der Schuh soll Wasser und Schmutz abweisen. Wir bieten hier spezielle Wachse und Sprays an, zum Imprägnieren, zur Pflege, zur Reinigung.
Ein weiterer Vorteil unserer Pflegeserie ist die Applikation. Ein Wachslederspray wird eben aufgesprayt und nicht mit einem Tuch aufgetragen. Unsere Schuhreiniger mit innovativem Bürsten-Schwammträgeraufsatz erleichtern die Reinigung eines Schuhes, ohne dass die Hände direkten Kontakt haben. Convenience in der Applikation ist uns ebenso wichtig wie eine gute Qualität in der Pflege und beim Abweisen von Wasser.
Was erhoffen Sie sich von der neuen Kooperation mit Sabu?
Grueber: Für uns ist es zunächst die strategische Weiterführung unseres Care-Konzeptes, das wir bereits für Sport- und Outdoormarkt erfolgreich praktizieren. Die konsequente Erweiterung des Konzeptes auf den Schuhmarkt, wo es sowieso sehr viele Überschneidungen gibt, ist nur logisch. Denn Sportschuhe, Outdoorschuhe, Lifestyle- und Retro-Schuhe gibt es sowohl im Sport- als auch im Schuhfachhandel. Außerdem rechnen wir durch diese Kooperation mit signifikanten Umsatzzuwächsen innerhalb des Geschäftsjahres 2012. Uns ist durchaus bewusst, dass wir mit dieser Maßnahme in einen Markt vordringen, der von deutschen Traditionsunternehmen im Bereich der Schuhpflege vorrangig bedient wird. Unser Ziel ist es, dem Endverbraucher einfach auch mehr Alternativen anbieten zu können.
Geht es bei der Kooperation mit Sabu nur um Schuhpflege oder auch um Pflege von Outdoor-Kleidung?
Grueber: Es gibt sicherlich einige Schuhhändler, die in Bereichen ihrer Ladenfläche auch Textilien anbieten. Diesen Händlern werden wir natürlich unsere bewährten Textilwaschmittel und Imprägnierungen anbieten.
Arbeiten Sie an weiteren Kooperationen mit Vertriebspartnern?
Grueber: Ja, wir bereiten gerade die Zusammenarbeit mit einem wichtigen Akteur im Sportfachhandel im deutsch-sprachigen Ausland vor.
Vielen Dank Herr Grueber für das Interview.
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Bild: Industriepark Suzhou
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China – das wachsende Drehkreuz für Nanotechnologie
Zurzeit investieren Regierungen weltweit 10 Milliarden USD pro Jahr in die nanotechnologische Forschung und Entwicklung bei einer jährlichen Wachstumsrate von 20 Prozent. Laut Nanotechnologie-Beratungsunternehmen Cientifica wird sich am Ende des Jahres 2011 die gesamte bisherige Förderung durch Regierungen auf 65 Milliarden Dollar belaufen, 2014 sollen es schon 100 Milliarden sein. In Asien werden die höchsten Wachstumsraten erzielt, besonders interessant: China. Wir wollen einen Blick auf die Entwicklungen dort werfen. Lesen Sie einen Beitrag von NanoGlobe Pte Ltd, strategischer Partner der Nanostart AG.
Die Asien-Pazifik-Region ist eine der größten und am schnellsten wachsenden Nanotechnologie-Märkte der Welt. In den letzten fünf Jahren haben die Ausgaben für nanotechnologische Forschung und Entwicklung durch die Regierungen in der Region Asien-Pazifik über neun Milliarden USD erreicht, noch größere Summen sind für die nächsten fünf Jahre vorgesehen.
China schreitet nanotechnologisch schnell voran. Die chinesische Regierung hat in den letzten Jahren wichtige Initiativen, insbesondere in den Bereichen Energie, Fertigung und Elektronik gestartet, die von den wichtigsten staatlichen Fördereinrichtungen finanziert werden, unter anderem vom Ministerium für Wissenschaft und Technologie (Ministry of Science and Technology, MOST), der National Science Foundation of China (NSFC) und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS). Im Jahr 2009 startete die CAS den "Solar Cell Action Plan", um die Solarzelle als die wichtigste Energiequelle im Jahr 2050 in die Praxis umzusetzen.
Auch gedruckte Elektronik entwickelt sich als zukünftiger Schwerpunkt der Elektronikfertigung in China. Mit der Unterstützung der CAS und dem Suzhou Industriepark (SIPA), wurde am Institut für Nanotechnologie und Bionik (SINANO) in Suzhou ein umfassender Bereich für Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der gedruckten Elektronik gegründet. Das Chemische Institut der CAS baute im Jahr 2009 eine Pilot-Produktionslinie für Nanotechnologie-basierte Druckplattentechnologien. Der Öffentlichkeit wurden damit die sich in China entwickelnden Zweige der Elektronikindustrie präsentiert, die sich mit kostengünstigem und ökologischem Drucken („green printing“) befassen.
Um die Grundlagenforschung auf dem Gebiet der nanotechnologischen Fertigung weiter zu entwickeln, startete die NSFC ein 25-Mio.-USD-Programm mit einer Laufzeit von acht Jahren. Dabei geht es darum, die Mikrosystemtechnik, Analysetechnik, Nano-Kohlenstoff und andere topaktuelle Bereiche weiter zu entwickeln, um technologische Lücken zu schließen.
Die Stadt Suzhou wurde vom Ministerium für Wissenschaft und Technologie zu "Chinas Nanotech International Innovation Cluster" ernannt und entwickelt sich zum Silicon Valley Chinas. In den vergangenen fünf Jahren haben die regionalen und Landesregierungen erheblich investiert und eine hervorragende Infrastruktur aufgebaut. Sie bieten Anreize für internationale Unternehmen und Hightech-Unternehmer, um sich im Industriepark von Suzhou, der gemeinsam von China und Singapur entwickelt wurde, geschäftlich, mit Forschung und Entwicklung oder Fertigung anzusiedeln. Heute beherbergt SIPA 20.000 multinationale und nationale Unternehmen. Auch Nanopolis Suzhou, eine Anlaufstelle für Nanotech-Vermarktung in China, ist dort angesiedelt.
Um Nanopolis Suzhou, das eine Fläche von ca. einem Quadratkilometer hat, zu bauen, wurden umgerechnet 1,5 Milliarden US-Dollar bereitgestellt. Damit soll Suzhous Higtech- und Nanotechnologie-basierte Wirtschaft weiterentwickelt werden, vor allem in den Bereichen der gedruckten Elektronik, Mikrosystemtechnik, Wasseraufbereitung, Elektromobile, LED / OLED und andere. Zur weiteren Information finden Sie hier den Suzhou Nanotechnology Capabilities Report zum Download >>
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„Forbes“: Russland gelingt Comeback als Technologie-Standort
Russlands Forscher gehörten schon immer zu den besten der Welt. Während des Kalten Krieges lieferten sich Russland und die USA ein Wettrennen zum Mond. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs verließen viele russische Spitzenforscher ihre Heimat und wirkten beispielsweise im kalifornischen Silicon Valley an bahnbrechenden Entwicklungen mit. Mittlerweile hat sich das Blatt wieder gewendet und Russland zählt bei der Förderung von fortschrittlichen Technologien längst zu den internationalen Vorreitern.
Das US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“ stellt aktuell fest, dass Russland seine enormen wissenschaftlichen Potenziale zunehmend wieder selbst nutzt und Investoren damit vielversprechende Anlagemöglichkeiten bietet.
Dieser Trend zeichne sich bereits seit einigen Jahren ab. So setzt die russische Regierung beispielsweise enorme Gelder und Mittel in Bewegung, um das Land zur führenden Nanotechnologie-Nation zu entwickeln.
Experten sind sich einig: An Know-how mangelt es in Russland nicht. „Vom Investitionsstandpunkt bevorzugen wir bei den großen Schwellenländern Russland. Aber was uns aus Investorensicht an Russland langfristig äußerst gut gefällt, ist, dass das Land nach wie vor eine sehr gute technologische Basis sowie einen sehr guten wissenschaftlichen Hintergrund vorzuweisen hat“, sagt der US-Fondsmanager Chris Laine.
Bei der erfolgreichen Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen, also der Überführung von Wissen in marktfähige Produkte und Technologien, habe das Land dagegen noch Nachholbedarf. Es gilt, die bestehenden Potenziale zu heben.
Um etwa die immensen Chancen im Nanotechnologiesektor zu nutzen, hat die russische Regierung die Gesellschaft RUSNANO gegründet, die auf unterschiedlichen Ebenen Projekte initiiert und unter anderem zusammen mit dem Gouverneur der russischen Verwaltungsregion Perm sowie der Nanostart AG den Nanotechnologiefonds „Kama Fund First“ auflegt. Das Ergebnis sollen neue Produkte und Verfahren auf Basis der Nanotechnologie sein, die international einen Markt finden.
Auch Weltkonzerne wie Boeing, Intel, Microsoft und Motorola haben große Teile ihrer Entwicklungsabteilungen längst nach Russland verlegt, um vom dortigen Forschungsgeist zu profitieren. Weitere internationale Unternehmen wollen hier in den nächsten Jahren investieren. Aber auch russische Konzerne spielen bei der Entwicklung neuer Technologien bereits wieder ganz oben mit: Antiviren-Software von Kaspersky Labs aus Moskau etwa ist bei Privatnutzern und Unternehmen weltweit sehr gefragt.
Lesen Sie online bei „Forbes“, warum Russland mit seinem Comeback als Forschungs- und Entwicklungsstandort wieder vermehrt in den Fokus von Investoren gerät (Beitrag in Englisch). >>
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Hauptversammlung der Nanostart AG: Tochter MagForce im Fokus
Am 8. August 2011 fand die diesjährige Hauptversammlung der Nanostart AG statt. Rund 50 Aktionäre und Aktionärsvertreter waren bei der Veranstaltung im Japan Center in Frankfurt am Main anwesend.
Beherrschendes Thema der diesjährigen Veranstaltung war die Entwicklung des Aktienkurses. Dabei bildete die Nanostart-Tochter MagForce einen Schwerpunkt in der Rede von Vorstand Marco Beckmann. Darüber hinaus wurde auf die Entwicklungen im Portfolio, die neuen Entwicklungen in Asien und den geplanten Markteintritt in Russland eingegangen.
Insgesamt zeigte sich Beckmann optimistisch bezüglich des Zustandes der Gesellschaft. Man agiere kostenbewusst und mit der nötigen Weitsicht. Ziel sei es, die internationale Expansion der Gesellschaft weiter voran zu treiben.
Nach der Rede des Vorstandes gab es insgesamt acht Wortmeldungen von Aktionären und Aktionärsvertretern. Im Fokus des Interesses stand auch dabei die Nanostart-Tochter MagForce AG, insbesondere die weitere Kommerzialisierungs- und Finanzierungsstrategie der Gesellschaft.
Auch die Kommerzialisierungsfortschritte anderer Beteiligungen, wie die der Lumiphore, Namos und ItN Nanovation AG, waren von Interesse.
Darüber hinaus wurden Fragen zum Jahresabschluss – insbesondere zur Höhe der Abschreibungen und Personalkosten – sowie zur Dividendenpolitik der Gesellschaft und zum ADR-Programm in den USA gestellt. Interesse bestand auch an den Entwicklungen des Asiengeschäfts.
Nach der Abstimmung beendete der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Alfred Krammer die Hauptversammlung gegen 17:30 Uhr. Zum Zeitpunkt der Abstimmung waren 3.756.968 Aktien mit ebenso vielen Stimmen vertreten. Dies entspricht 63,25 Prozent des Grundkapitals.
Nanostart bedankt sich bei ihren Aktionären für Ihre Teilnahme an der Hauptversammlung und Ihr Vertrauen in die Mitarbeiter der Nanostart AG.
Die Abstimmungsergebnisse finden Sie hier >>
Die Präsentation zur Rede des Vorstandes können Sie sich hier anschauen. Download PDF (7,1 KB) >>
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Nanotech - Große Chancen bei kleinen Werten: PLATOW Börse berichtet über Einstiegschancen bei Nebenwerten, darunter auch die Nanostart AG.
PDF Download (587 KB) >>
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Der Ministerpräsident von Singapur stellt BioMers der Nation vor: In seiner Ansprache an die Nation am 14. August hob Lee Hsien Loong, Premierminister von Singapur, die Nanostart-Beteiligung BioMers als Erfolgsbeispiel für ein Start-Up-Unternehmen heraus, das von Studenten der National University of Singapore (NUS) gegründet wurde (Beitrag in Englisch, BioMers bei 12:50). Video >>
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“Bracing success story with local, foreign student mix“: Vor dem Hintergrund der Ansprache des Ministerpräsidenten an die Nation berichtet die singapurische Tageszeitung Straits Times über die Erfolgsstory der singapurischen Nanostart-Beteiligung BioMers (Beitrag in Englisch).
PDF Download (767 KB) >>
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05.08.2011
Nanostart AG veröffentlicht Halbjahreszahlen 2011 >>
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11.08.2011
Nanostart-Beteiligung Nanosys: 11-Millonen-USD-Förderung durch US-Energieministerium >>
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15.08.2011
Singapurischer Premierminister stellt Nanostart-Beteiligung BioMers der Nation vor >>
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22.08.2011
Holmenkol gibt Kooperation mit Sabu bekannt >>
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06.09.2011
Zürcher Kapitalmarkt Konferenz; Zürich >>
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11.-13.09.2011
Rodman and Renshaw Annual Investment Conference; New York >>
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21.09.2011
Nanotechnologie in Forschung und Anwendung; Wiesbaden >>
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29.09.2011
Hamburger Investoren Konferenz; Hamburg >>
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Kontakt
Dr. Hans Joachim Dürr Head of Corporate Communications
T +49 (0) 69-21 93 96-111 F +49 (0) 69-21 93 96-150 e-mail: presse@nanostart.de website: www.nanostart.de
Nanostart AG Goethestraße 26-28 D-60313 Frankfurt am Main Germany
CEO: Marco Beckmann Supervisory Board: Dr. Alfred Krammer (chairman), Prof. Wolfgang M. Heckl (vice chairman), Achim Lindner Commercial register: Frankfurt am Main, HRB 74535
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