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Liebe Leserin, lieber Leser,
heute im Interview ein besonderer Gast: Wir unterhalten uns mit Alexander Kondrashov, Mitglied der Geschäftsführung von RUSNANO und Mitglied des Aufsichtsrats unserer Beteiligung ItN Nanovation AG, über die Herausforderungen Russlands auf dem Weg zur Nanotechnologienation und die Rolle der Nanostart.
Nach der 100- und 75-Watt Glühbirne ist seit September auch die 60-Watt-Glühbirne aus den Regalen verschwunden. Ab 2012 werden dann auch keine 25- und 40-Watt-Modelle mehr verkauft. Lesen Sie heute, wie die Beleuchtungszukunft mit Nanotechnologie aussieht. Diese und weitere Themen finden Sie im vorliegenden Newsletter.
Wir wünschen eine anregende Lektüre!
Ihr
 Dr. Hans Joachim Dürr Head of Corporate Communications
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Interview: „Wir haben uns für die Nanostart als erfahrenen Partner entschieden“
Alexander Kondrashov ist seit Juni 2009 Managing Director von Russlands größter Nanotechnologie-Investmentgesellschaft RUSNANO. Zuvor war er Senior Investmentmanager bei RUSNANO und verantwortlich für Investitionen in ausländische Nanotechnologie-Projekte. Neben seiner Tätigkeit bei RUSNANO fungiert Kondrashov seit April 2009 als Berater des Gouverneurs der Region Perm >>
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Was kommt nach der Glühbirne? Nanotechnologie hat die Antworten
Nach den 100- und 75-Watt-Glühbirnen werden seit September auch keine 60-Watt-Birnen mehr in den Läden verkauft. Was jetzt? Die Energiesparlampe scheint nicht die richtige Alternative zu sein. Langfristig liefern Beleuchtungskonzepte auf Basis von Nanotechnologie die Lösung >>
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„Ich bin von der Chance begeistert, BioMers zu einem führenden Unternehmen zu entwickeln.“ Das Interview mit BioMers-Vorstand David Edwards, das im September bei genewired.com erschienen ist, finden Sie hier. Lesen Sie mehr über die Erfolge des komplett transparenten Zahnspangensystems SimpliClear, die internationalen Testmärkte und was den internationalen Spitzenmanager David Edwards an seiner Aufgabe bei BioMers besonders reizt >>
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„Kommerzialisierung von Zukunftstechnologien“: Nanostart auf Delegationsreise in der Türkei
In Istanbul fand am 8. September der erste offizielle deutsch-türkische Workshop zum Thema „Kommerzialisierung von Zukunftstechnologien“ statt. Mitglieder der deutschen Delegation waren neben dem Schirmherrn der Veranstaltung, Bundeswirtschaftsminister a. D. Michael Glos MdB, hochrangige Nanotechnologie-Experten der deutschen Forschung und Industrie, darunter Marco Beckmann, Vorstand der Nanostart AG >>
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„Nano makes money“: Nanostart zu Gast im Hessischen Wirtschaftsministerium „Produkte, die auf Nanotechnologien basieren, werden alltäglich, der Erkenntnisfortschritt wächst. Noch nie konnten so viele Antworten gegeben werden. Aber es gibt auch immer neue Fragen,“ so bringt Markus Lämmer von der Aktionslinie Hessen-Nanotech den hohen Kommunikationsbedarf in Bezug auf Nanotechnologie auf den Punkt. Zu einem Update für Entscheider und Interessierte lud die Aktionslinie Hessen-Nanotech am 21. September 2011 ins Hessische Wirtschaftsministerium nach Wiesbaden zur Veranstaltung "Nanotechnologie in Forschung und Anwendung" ein >>
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Alexander Kondrashov, RUSNANO
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Interview: „Wir haben uns für die Nanostart als erfahrenen Partner entschieden“
Alexander Kondrashov (1981) ist seit Juni 2009 Managing Director von Russlands größter Nanotechnologie-Investmentgesellschaft RUSNANO. Zuvor war er Senior Investmentmanager bei RUSNANO und verantwortlich für Investitionen in ausländische Nanotechnologie-Projekte. Neben seiner Tätigkeit bei RUSNANO fungiert Kondrashov seit April 2009 als Berater des Gouverneurs der Region Perm.
Vor seiner Tätigkeit bei RUSNANO arbeitete Kondrashov in leitenden Positionen bei verschiedenen Private Equity-Fonds und Banken. 2004 gründete er Leader Invest, eine Investmentgesellschaft, die schnell zum Marktführer im Bereich M&A in Weißrussland wurde.
Alexander Kondrashov ist Absolvent der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Staatlichen Universität Moskau und hat einen Master-Abschluss für Strategisches Management.
RUSNANO wurde 2007 gegründet und mit 10 Milliarden USD ausgerüstet, um Russland zu einer führenden Nanotechnologienation zu machen. Das geht von der Aufklärung und Information der Bevölkerung zur Nanotechnologie über Bedarfsanalysen und Prognosen, Ausbildungsoffensiven für entsprechend qualifizierten Nachwuchs, bis hin natürlich zur Förderung vielversprechender Produkte und Verfahren und deren Kommerzialisierung. Wie greift das alles ineinander und wo sehen Sie die besonderen Vorteile, die gerade Russland hat, um solch ein Mammutprogramm durchzuführen?
Kondrashov: Zunächst ein paar Worte zur Struktur von RUSNANO: 2011 haben wir unsere Aktivitäten in die Bereiche Investments und Non-profit-Projekte aufgeteilt. RUSNANO ist zum einen ein Investment-Fonds für Nanotechnologie. Darüber hinaus hält RUSNANO eine Tochtergesellschaft, die als Non-profit-Infrastrukturfonds organisiert ist. Sie ist für Schulungs- und Ausbildungsprogramme, die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Förderung neuer Technologien und für Gemeinschaftseinrichtungen und Kompetenzzentren zuständig. Ziel des Non-profit-Fonds ist es, ein angenehmes Umfeld für Investoren und Unternehmen zu schaffen und dadurch die Einführung neuer Technologien zu erleichtern. Der Fonds co-finanziert Schulungs- und Ausbildungsprogramme, beschäftigt sich mit legislativen Hürden wie beispielsweise technischen Vorschriften, usw. RUSNANO ist einer der Investoren, die den Fonds bei seinen Aktivitäten unterstützen. Vorrangiges Ziel von RUSNANO ist die Gründung einer Vielzahl von Unternehmen in unterschiedlichen Branchen, die sich auf neue Technologien spezialisieren und große Investitionen in Forschung und Entwicklung tätigen.
RUSNANO wurde 2007 als Staatsholding gegründet und später in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Bisher ist der russische Staat der einzige Aktionär. Ist vorgesehen, dass Aktien am Markt verkauft werden? Welche Strategie verfolgt RUSNANO als Unternehmen?
Kondrashov: Der Staat plant, im nächsten Jahr 10 Prozent von RUSNANO an private Investoren zu verkaufen. Bisher steht jedoch nicht fest, ob dies in Form eines Börsengangs oder einer Privatplatzierung erfolgen soll. Ziel von RUSNANO ist es, sämtliche gemeinnützige Entwicklungsaktivitäten im Non-profit-Fonds in staatlicher Hand zu belassen. RUSNANO als Investmentfonds sollte hingegen über Privatinvestoren und private Finanzmittel verfügen.
Was sind die größten Herausforderungen, denen sich RUSNANO und Russland auf dem Weg zur führenden Nanotechnologienation aus Ihrer Sicht stellen müssen?
Kondrashov: Die größte Herausforderung ist aus meiner Sicht die Schaffung eines geschäftsfreundlichen Umfeldes. Für Unternehmen ist es nicht besonders schwierig, sich die notwendigen Geldmittel auf dem Markt zu beschaffen. Es ist jedoch eine Herausforderung, ein smarter Geldgeber zu sein. Wir als RUSNANO sind ein smarter Kapitalgeber. Wir öffnen nicht nur Türen für den Eintritt in den russischen Markt mit all seinen Möglichkeiten, sondern verfügen auch über umfassende Erfahrung im Hinblick auf Unternehmensstrategien. Wir verfolgen allerdings das Ziel, dieselben Kompetenzen auch mit internationaler Ausrichtung anzubieten. Wir investieren global, wir denken global und wir schaffen Geschäftschancen auf verschiedenen Märkten für Unternehmen mit einem Fokus auf neue Technologien.
Sie arbeiten bei der Umsetzung des Programms mit Partnern aus der ganzen Welt zusammen. Welche Vorteile haben ausländische Partner, die mit RUSNANO zusammenarbeiten? Was macht es für sie attraktiv, in Russland aktiv zu werden?
Kondrashov: Russland ist riesig – nicht nur aus geografischer Sicht, sondern auch im Hinblick auf die Geschäftschancen. RUSNANO bietet also „Smart Money“ und gleichzeitig großartige Geschäftschancen. Und Russland ist ein Markt, der neue Technologien benötigt. Unternehmen mit Fokus auf neue Technologien und Produkte sind willkommen und werden bestmöglich unterstützt.
Weltweit nanotechnologisch führend ist sicherlich immer noch die USA. Auch das Prinzip Venture Capital, das gerade bei jungen Technologieunternehmen eine große Rolle spielt, hat dort eine lange Tradition. Wo ist die USA Vorbild für die nanotechnologische Entwicklung in Russland? Was ist in Russland besser oder soll besser gemacht werden als in den USA?
Kondrashov: Ich erkenne zwei wichtige Gründe für den Erfolg der USA: Der Zugang zu Kapital und der Zugang zum Markt. Genau darauf wollen auch wir aufbauen. In Russland bieten zahlreiche Seed- und Venture-Stage-Fonds Zugang zu Beteiligungskapital. Über Skolkovo (Hightech-Zentrum in der Nähe von Moskau) und über andere Einrichtungen kann man F&E-Zuschüsse erhalten. Der Modernisierungsansatz des Präsidenten regt nationale Vorreiter und führende Unternehmen dazu an, innovativ zu sein. Russland verfügt über die Finanzierungsmittel, jetzt bieten wir auch den Markt dafür. Sie treffen in Russland heute auf weniger Hürden, weniger Regulierungen und ein mittlerweile wesentlich angenehmeres Umfeld als in anderen Ländern.
Nanotechnologie ist heute schon nahezu in jeder Branche zu finden, sie bildet die Grundlage für Innovationen. Auf welchen Gebieten, in welchen Branchen sehen Sie für Russland den größten Bedarf, Innovationen hervorzubringen? Gibt es Bereiche nanotechnologischer Anwendungen, die besonders im Fokus von RUSNANO stehen? Vielleicht im Zusammenhang mit den immensen Erdöl- und Erdgasreserven?
Kondrashov: Tatsächlich ist der Öl- und Gasmarkt in Russland enorm groß und jedes neue Produkt, das von den Marktakteuren im Bereich Öl und Gas angenommen wird, kann mit sehr guten Absatzzahlen rechnen. Wir fokussieren uns jedoch auch auf Konsumgüter, Pharmazeutika und medizinische Geräte sowie auf Elektrogeräte und Maschinen. Wir sehen uns natürlich all unsere Optionen an, immer unter dem Gesichtspunkt, mögliche Synergien zwischen unserem aktuellen Portfolio und den Zielprojekten zu erzielen.
Wo sehen Sie die russische Wirtschaft in 10 Jahren?
Kondrashov: Da bin ich ziemlich optimistisch. Wir verfügen über einen großen Binnenmarkt, der mit Sicherheit immer größer werden wird. Dabei meine ich nicht nur den Einzelhandelsmarkt. Natürlich muss Russland zahlreiche Investitionen in die Infrastruktur vornehmen. Und das tut es auch: vom Transport, über Straßen, Sportstadien bis hin zu Stromnetzen. Neben dem großen nationalen Markt wird Russland in zehn Jahren aber auch über eine neue und breit aufgestellte Industrie verfügen, mit zahlreichen Technologie-Unternehmen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass RUSNANO an den erfolgreichsten dieser Firmen beteiligt sein wird.
Ein deutsches Unternehmen, an dem sich RUSNANO beteiligt hat, ist die ItN Nanovation AG. Dort sind Sie Mitglied des Aufsichtsrats. Die patentierte Nanokeramik des Unternehmens ermöglicht innovative Anwendungen als Beschichtung in Kraftwerken und Gießereien, aber auch bei der Wasserfiltration. Können sie etwas über die strategischen Gründe für Ihre Beteiligung an der ItN sagen?
Kondrashov: ItN Nanovation verfügt über eine erstklassige neuartige Materialtechnologie. Wir sind der Auffassung, dass wir die Patente und das geistige Eigentum im Bereich Wasseraufbereitung sowie in der Metall- und Kraftwerksindustrie in bahnbrechende Produkte transformieren können. ItN hat bereits gemeinsame Entwicklungsaktivitäten und Tests mit RUSAL und mehreren Energieunternehmen aufgenommen. Wir sehen gute Marktchancen für die Produkte von ItN in Russland.
Sie sind seit 2009 Berater des Gouverneurs von Perm. Dort soll ein Fonds aufgelegt werden, der in regionale Nanotechnologieunternehmen investiert. Partner von RUSNANO sind der Gouverneur von Perm und die Nanostart AG. Warum ist aus Ihrer Sicht Perm eine sehr gut geeignete Region für solch einen Fonds? Warum haben Sie sich aus dem Bewerberpool für die Nanostart als Partner und Fondsmanager entschieden?
Kondrashov: Perm bietet eine attraktive Kombination aus großen Unternehmen aus den Branchen Öl und Gas, Metall, Bergbau und Chemie sowie aus anerkannten F&E-Zentren. Perm verfügt über zwei staatliche Universitäten sowie zahlreiche staatliche und private F&E- und Kompetenzzentren. Der Gouverneur, Oleg Chirkunov, und die Regionalregierung der Region Perm unterstützen Unternehmen, die neue Technologien implementieren, um einen funktionierenden Mechanismus zur Kommerzialisierung von Innovationen aufzubauen, der von der Entwicklung im Labor über den Markteintritt bis hin zur internationalen Expansion reicht. Kapitalquellen wie Beteiligungskapital, staatliche Förderungen sowie Unternehmensfinanzierungen werden benötigt, um dieses Ziel zu erreichen. Hierfür brauchen wir einen wirklich erfahrenen Partner für das Management des Venture-Fonds. Daher haben wir uns für Nanostart entschieden.
Vielen Dank Herr Kondrashov.
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Blaue LED

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Was kommt nach der Glühbirne? Nanotechnologie hat die Antworten
Nach den 100- und 75-Watt-Glühbirnen werden seit September auch keine 60-Watt-Birnen mehr in den Läden verkauft. Was jetzt? Die Energiesparlampe scheint nicht die richtige Alternative zu sein. Langfristig liefern Beleuchtungskonzepte auf Basis von Nanotechnologie die Lösung.
Kaum auf dem Markt, schon im Gerede: Nachdem die Glühlampe „von Amts wegen“ aus den Haushalten verbannt worden ist, rückt mittlerweile auch die Energiesparlampe zunehmend ins Abseits. Ihr gravierendster Nachteil: Energiesparlampen enthalten hochgiftiges Quecksilber – zerbricht eine solche Lampe, verdunstet das Schwermetall bereits bei Zimmertemperatur. Baubiologen beklagen zudem, dass dieser Lampentyp starke elektromagnetische Felder emittiert. Zudem sind die Energiespareffekte offenbar deutlich geringer als ursprünglich erwartet.
Extrem dünne Schichten
Die gute Nachricht in dieser Situation lautet: Es gibt bereits eine Alternative, die auf Nanotechnologie beruht und alle Nachteile der Energiesparlampe überwindet. Leuchtdioden, häufig entsprechend ihrer englischen Bezeichnung Light Emitting Diodes, als LEDs abgekürzt, sind wie ein Chip aufgebaut, bestehen also aus zwei Halbleitern mit unterschiedlichen Eigenschaften. Fließt zwischen ihnen Strom, entsteht Licht. Je nach Dotierung variiert der Farbton des Lichts. Die Herstellung der LEDs beruht auf einem nanotechnologischen Verfahren (Epitaxie), mit dem extrem dünne Schichten aufgetragen werden. Auf der Unterseite des Chips befindet sich ein leitender Reflektor, auf der Oberseite dient ein Golddraht zur Kontaktierung. Der gesamte Aufbau ist von einer Linse aus Kunststoff oder Glas umschlossen.
Spürbare Entlastung der Umwelt
LEDs erwärmen sich höchstens auf 40 bis 50°C, gelten im Gegensatz zur bis zu 300°C heißen Glühbirne nicht als brandgefährlich. Hochleistungs-Leuchtdioden halten 20 bis 25 Jahre, Glühbirnen im Schnitt nur 800 Stunden. Warmweiße LEDS, da sind sich Fachleute sicher, werden dank ihrer vielen Vorteile sowohl Halogen- als auch Energiesparlampen ersetzen. So schätzt das Beratungsunternehmen McKinsey allein in EU-Europa das jährliche Sparpotenzial durch LEDs auf 15 Milliarden Euro pro Jahr, rund 63 Prozent entfallen davon auf die Haushalte, jeweils 15 Prozent auf Büros und Industrie, gut 6 Prozent auf die öffentliche Beleuchtung. Der flächendeckende Einsatz der LEDs in der EU würde zugleich die Umwelt spürbar entlasten – um über 42 Millionen Tonnen Kohlendioxid, deswegen wird diese Technologie auch als „green lighting“ bezeichnet. Vor diesem Hintergrund ist auch die Nanostart-Beteiligung Nanosys, Inc. mit Sitz in Palo Alto, der „Hauptstadt“ des Silicon Valley, im Bereich LED aktiv. Nanosys gilt als führender Baumeister für elektronische Nanostrukturen, die auch Grundlage für immer hellere und sparsamere LEDs sind. „Eine entscheidende Rolle für bessere LEDs spielt unser ‚Quantum Dot Enhancement Film‘, also eine Folie, die auf Quantenpunkten beruht und das Farbspektrum der LEDs so erweitert, dass es dem des menschlichen Auges mehr entspricht“, erklärt Jason Hartlove, CEO von Nanosys.
Leuchtende Tapete
Auch dank dieser Erfolge ist es kein Wunder, dass Wachstumsraten von über 20 Prozent im LED-Sektor erwartet werden. So prognostiziert McKinsey, dass sich der Umsatz mit LED-Lampen von 100 Mio. Euro im Jahr 2008 über 700 Mio. Euro im laufenden Jahr bis auf 1,9 Milliarden Euro im Jahr 2015 erhöhen wird. Einen zusätzlichen Schub erwarten Fachleute durch organische LEDs, auch als OLEDs bezeichnet. Diese können noch kostengünstiger als anorganische LEDs hergestellt werden. Aufgebaut sind sie aus mehreren organischen Schichten, die extrem dünn sind. Deshalb lassen sich völlig neuartige Beleuchtungskonzepte wie zum Beispiel die „leuchtende Tapete“ realisieren. OLEDs wandeln die elektrische Energie sehr effizient in Licht um, in Forschungsprojekten wurden schon 50 Lumen pro Watt erreicht. Weil kaum Wärme entsteht, können sie auch problemlos angefasst werden.
Weitere Informationen zur Nanostart-Beteiligung Nanosys finden Sie unter: www.nanosysinc.com
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David Edwards, CEO von BioMers
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„Ich bin von der Chance begeistert, BioMers zu einem führenden Unternehmen zu entwickeln.“
Lee Hsien Loong, Premierminister von Singapur, bezeichnet BioMers in seiner Rede anlässlich des Nationalfeiertages als ein Beispiel für ein erfolgreiches lokales Start-Up-Technologieunternehmen. Was sind die wichtigsten Fortschritte und warum?
Edwards: BioMers hat seit dem letzten Interview mit Genewired im März 2010 große Fortschritte gemacht, vor allem in wichtigen Bereichen wie der Produktentwicklung sowie der klinischen Entwicklung und Bewertung unseres Flaggschiffproduktes SimpliClear durch den Markt.
An SimpliClear hat das Team eine Reihe von Entwicklungen abgeschlossen, um in die Vermarktungstests zu gehen. Im Jahr 2010 ist es uns gelungen, einen transparenten, rechteckigen Draht herzustellen und passgenau zu fertigen. Zusammen mit unseren bereits vorhandenen transparenten Drähten haben wir ein ästhetisches, kieferorthopädisches Spangensystem der nächsten Generation entwickelt. Es bietet nicht nur klare ästhetische Vorteile – sondern, und das das ist noch viel wichtiger – ist eine leistungsstarke, transparente, kieferorthopädische Anwendung, die wirksam eine breite Palette von einfachen bis hin zu komplexen Zahnfehlstellungen behandelt. Unserer Meinung nach stellt die Kombination aus Leistung und klarer Ästhetik einen wichtigen Durchbruch in der Kieferorthopädie dar. Sie hat sogar das Potenzial, das Denken sowohl der Ärzte als auch der Patienten über kosmetische kieferorthopädische Anwendungen zu verändern.
Zu Beginn des Jahres 2011 haben wir in Singapur und den Vereinigten Staaten Testmärkte für das durchsichtige SimpliClear Spangensystem geschaffen. Dadurch erweiterten wir unsere Erfahrungen, was Leistung und Akzeptanz des Produktes unter wechselnden Marktbedingungen betrifft. Das brachte uns einen echten Mehrwert. Die Ergebnisse waren sehr vielversprechend in Bezug auf die klinische Leistung des Produktes und die Patientenzufriedenheit.
Ich persönlich war von Anfang an sehr optimistisch, dass unser noch recht kleines Team große Fortschritte machen würde. In den letzten Monaten saßen wir häufig zusammen und analysierten, wie die Möglichkeiten und Märkte zu unseren Plänen passten. Auf Basis der in jenen Monaten gesammelten Erfahrungen legen wir nun den Fokus auf die Vermarktung unseres Flaggschiffs SimpliClear, sowohl als Marke als auch als Produkt. Wir stellen deutlich fest, dass der kieferorthopädische Markt unter Aspekten der Ästhetik noch völlig unterentwickelt ist. Daher bauen wir unser Geschäft und unsere Fertigung aus, die für eine rasche Expansion des Vertriebs nötig ist. Unser erstes Ziel ist es, die Testmärkte in Singapur und in den USA auszubauen, danach folgt die Expansion in andere Regionen.
Aus Finanzierungssicht arbeiten wir mit unserem Venture Capital Partner Nanostart Asia – der Tochter der Nanostart AG, einem börsennotierten deutschen VC-Unternehmen, das sich auf Investitionen in Nanotechnologie spezialisiert hat, – zusammen, um die Serie-A Finanzierungsrunde zu schließen und anschließend eine Serie-B Finanzierung zu sichern. Wir sind in der Tat sehr beeindruckt vom großen Interesse, auf das unser Serie-B Angebot gestoßen ist.
Sie persönlich verfügen über umfangreiche Erfahrungen in internationalen Positionen in den USA, Europa und Asien. Was hat Sie zu BioMers und nach Singapur geführt?
Edwards: Ende letzten Jahres wurde ich von einem der Investoren angesprochen. Ich war vom ersten Gespräch an von diesem Angebot fasziniert. Ich habe die letzten 12 Jahre meiner Karriere in einer Reihe von Führungspositionen in großen multinationalen Unternehmen der Gesundheitsbranche wie Johnson & Johnson und Bausch & Lomb verbracht. Wenn ich auf meine Erfahrungen zurückblicke, waren einige der Aufgaben am aufregendsten und erfüllendsten, die mit bahnbrechenden Technologien, Innovationen und hohen Wachstumschancen zu tun hatten.
Eine meiner ersten Aufgaben bei Johnson & Johnson war die Führung eines Start-Ups im Bereich Verbraucher-Ernährung (Consumer Nutritionals) in Europa, welches zu dieser Zeit neu war. Wir hatten die Chance, ein Unternehmen von Anfang an aufzuziehen. Obwohl wir Teil eines multinationalen Konzerns waren, wurden wir behandelt wie ein Start-Up. Wir wurden als völlig neue Geschäftseinheit geschaffen und fokussierten uns auf die Einführung eines neuen, revolutionären „Bio-Active“. Damit sollte letztlich eine völlig neue Kategorie cholesterinsenkender Lebensmittel unter der Marke Benecol etabliert werden. Es war eine spannende Aufgabe, bei der ich meine ersten Erfahrungen in einem Start-Up-Umfeld sammelte. Ich hatte außerdem die Gelegenheit, das Asien Pazifik „Vision Care“-Geschäft von Johnson & Johnson zu führen, das zu dieser Zeit das Tempo für technologische Innovationen und Wachstum in seiner Branche bestimmte. Rückblickend auf meine Erfahrungen und die Freude, die mir die Arbeit bei diesen Unternehmen bereitete, erschien mir das Angebot von BioMers sehr interessant. Die Kombination aus technologischer Innovation im Gesundheitswesen, Wachstum und globaler Reichweite im Geiste eines Frühphasen-Unternehmens finde ich sehr spannend.
Was sind für Sie weitere Erfolgsfaktoren?
Edwards: Ich habe an der BioMers meine eigene Due Diligence durchgeführt. Zunächst ist der Bereich, in der das Vorzeigeprodukt von BioMers antritt, einer der dynamischsten in der Kieferorthopädie überhaupt, mit den starken Grundlagen für permanentes Wachstum und Innovation. Vom technologischen Standpunkt her ist die Technologieplattform, die SimpliClear zugrunde liegt, ein bemerkenswerter Durchbruch in der Materialforschung. Er bietet einen einzigartigen Vorteil – die Kombination von anschaulicher Ästhetik und exzellenter Leistung – mit dem Potenzial, einen bedeutenden Einfluss auf den Behandlungsstandard zu nehmen. Zudem ist die Technologie umfassend patentgeschützt. Das hilft dabei, den Wettbewerbsvorteil unseres Produktes auch zukünftig zu sichern.
Die Qualität des Teams war ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt für mich. Als ich das Team kennenlernte, war ich nicht nur von seinem überragenden Wissensstand, dem Know-How und der Kompetenz beeindruckt, sondern auch von seiner Vision für das Unternehmen und das Geschäft, seiner Leidenschaft und Ausdauer. Auf der Basis eines so starken Teams war es leicht, das Potenzial des Unternehmens zu erkennen. Auch unser Lead-Investor Nanostart hat mich mit seiner Leidenschaft und seinem Engagement für das Unternehmen beeindruckt. Die Chemie stimmte von Anfang an, sowohl zwischen mir und dem Management-Team als auch den Investoren, und ich wusste, dass dies ein Team ist, mit dem ich erfolgreich arbeiten kann.
Schließlich war auch die Tatsache, dass das Unternehmen seinen Sitz in Singapur hat, ein Plus. Zum einen war ich zu der Zeit schon in Singapur, was den Wechsel für mich persönlich vereinfachte. Zum anderen hatte ich auch ein paar Jahre im Bereich der Medizintechnik in Singapur gearbeitet und kannte die Vorteile, die Medizintechnikunternehmen in Singapur genießen: Zugang zu Forschung und gut ausgebildeten Arbeitskräften, ein geschäftsfreundliches Umfeld, exzellente Infrastruktur, die Unterstützung der Regierung bei der Entwicklung Singapurs zu einem Spitzenzentrum für Biowissenschaften, Biotechnologien und Medizintechnik im Allgemeinen, und insbesondere die Unterstützung der Regierung bei der Entwicklung von inländischen High-Tech-Unternehmen in diesem Raum. Darüber hinaus bietet der Sitz in Singapur dem Unternehmen unmittelbare Nähe zu den großen und wachsenden Märkten in Asien.
Rückblickend auf die letzten fünf Monate bin ich mit den Fortschritten, die wir gemacht haben und machen, sehr zufrieden. Was noch wichtiger ist, ich bin begeisterter denn je, die Chance zu haben, BioMers zu einem führenden Unternehmen zu entwickeln, an der Spitze von materialwissenschaftlicher Innovation und deren Anwendung in der Medizintechnik. Wir sind sehr stark darauf fokussiert, SimpliClear als ersten wichtigen Schritt in diese Richtung aufzubauen.
Vielen Dank Mr. Edwards.

Der Nanostart Singapore Early Stage Venture Fund ist mit 25 Prozent an der BioMers beteiligt. Der Anteil der Nanostart am Fonds beträgt rund 50 Prozent.
Das Original-Interview auf Englisch können Sie hier lesen.
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Pressekonferenz der GTAI und Tüsiad in Istanbul
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„Kommerzialisierung von Zukunftstechnologien“: Nanostart auf Delegationsreise in der Türkei
In Istanbul fand am 8. September der erste offizielle deutsch-türkische Workshop zum Thema „Kommerzialisierung von Zukunftstechnologien“ statt. Mitglieder der deutschen Delegation waren neben dem Schirmherrn der Veranstaltung, Bundeswirtschaftsminister a. D. Michael Glos MdB, hochrangige Nanotechnologie-Experten der deutschen Forschung und Industrie, darunter Marco Beckmann, Vorstand der Nanostart AG.
Ziel des Workshops war es, Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen türkischen Partnern aus der Industrie mit Akteuren und Institutionen der deutschen Nanotechnologie auszuloten und den Weg für zukünftige deutsch-türkische Kooperationen zu bereiten.
Im Workshop gab Dr. Karl-Heinz Haas, Sprecher der Allianz Nanotechnologie der Fraunhofer Gesellschaft, einen Überblick über den derzeitigen Stand der Nanotechnologie in den Fraunhofer Instituten und Deutschland im Allgemeinen. Dabei zeigte er Möglichkeiten zur Kooperation zwischen der türkischen Industrie und der Fraunhofer Gesellschaft als deren F&E-Partner auf.
Der deutsche Chemiegigant Bayer AG war durch Dr. Péter Krüger, Leiter der „Working Group Nanotechnology“, vertreten. Dr. Krüger gab einen Überblick über die deutsche Nanotechnologie aus Sicht eines Weltmarktführers und stellte den Workshop-Teilnehmern die Initiative zur Förderung der industriellen Anwendung von Kohlenstoffnanoröhrchen vor.
Abschließend erläuterte Marco Beckmann, Vorstand der Nanostart AG, die Notwendigkeit einer gesicherten Finanzierung und veranschaulichte, worauf internationale Investoren achten, die sich an einem Nanotechnologie-Unternehmen beteiligen.
Moderiert wurde die Session von Mehmet Kirca vom Enterprise Europe Network der Sabanci Universität, Istanbul, einem ausgewiesenen Kenner der türkischen und europäischen Nanotech-Szene.
Mit tatkräftiger Unterstützung der Regierung besitzt die Türkei mittlerweile 16 Nanotech-Forschungszentren, Tendenz steigend. Laut dem Strategiebericht 2023 der türkischen Regierung liegen die wichtigsten Anwendungsgebiete für Nanotechnologie in den Bereichen Textil, Industriechemikalien, Konstruktion und Automobil.
Deutschland gilt bereits heute als wichtigster Handelspartner der Türkei. Mit einem geschätzten Wachstum von 5,5 Prozent in 2011 ist die Türkei eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften im europäischen Raum.
Geladene Gäste zum Workshop waren unter anderem die Sabanci Holding und die Association of Research-Based Pharmaceutical Companies (AIFD), ein 2003 gegründeter Verband der 39 innovativsten, forschenden Pharma-Unternehmen, die in der Türkei tätig sind.
Veranstaltet wurde der Workshop von Germany Trade & Invest (GTAI), der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing, und der Tüsiad, der führenden Vereinigung türkischer Industrieller und einer der wichtigsten Unternehmerverbände in der Türkei.
Im Vorfeld des Workshops fand eine gemeinsame Pressekonferenz von GTAI und der Tüsiad statt, in der Ümit Boyner, Präsidentin der Tüsiad, die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Technologieführern wie Deutschland im Bereich Spitzentechnologien betonte.
Lesen Sie auch das Kurzinterview mit Mehmet Kirca vom Enterprise Europe Network der Sabanci Universität, Istanbul.

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Marco Beckmann, Vorstand Nanostart AG
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„Nano makes money“: Nanostart zu Gast im Hessischen Wirtschaftsministerium
„Produkte, die auf Nanotechnologien basieren, werden alltäglich, der Erkenntnisfortschritt wächst. Noch nie konnten so viele Antworten gegeben werden. Aber es gibt auch immer neue Fragen,“ so bringt Markus Lämmer von der Aktionslinie Hessen-Nanotech den hohen Kommunikationsbedarf in Bezug auf Nanotechnologie auf den Punkt. Zu einem Update für Entscheider und Interessierte lud die Aktionslinie Hessen-Nanotech am 21. September 2011 ins Hessische Wirtschaftsministerium nach Wiesbaden zur Veranstaltung "Nanotechnologie in Forschung und Anwendung" ein
Schwerpunkt unter den Teilnehmern bildeten Professoren hessischer Universitäten und Industrievertreter aus Hessen. Sie stellten ihre Forschungsfelder und neuesten Ergebnisse vor und zeigten vielversprechende Anwendungsfelder der Nanotechnologie auf.
Nanostart-Vorstand Marco Beckmann erläuterte in seinem Vortrag ‚nano makes money?‘ worauf ein Investor achtet, wenn eine Investitionsentscheidung in Nanotechnologie ansteht und wie er zusammen mit Unternehmen nanotechnologische Produkte erfolgreich weiter entwickelt.
Die Aktivitäten der hessischen Nanotechnologieszene fasste er folgendermaßen zusammen: „Als international agierender Wachstumsfinanzierer für Nanotechnologie sehen wir in Hessen einen sehr aktiven und attraktiven Nanotechnologiestandort, der mit seiner Innovationskraft und vorbildlichen Infrastruktur im weltweiten Vergleich einen der vorderen Plätze belegt.“
Moderiert wurde die Veranstaltung, die auf ein sehr interessiertes Publikum traf, von Wissenschafts- und Technikjournalist Niels Boeing.
Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier >>
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07.09.2011
„Innerhalb der nächsten 3-5 Jahre sehe ich Produkte mit der Nanosys-Technologie in den Händen Hunderter Millionen Konsumenten“: Jason Hartlove, Vorstand der Nanostart-Beteiligung Nanosys im Interview (Beitrag in Englisch) >>
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21.09.2011
Growing Big Ideas: Die singapurische Nanostart-Beteiligung BioMers auf Channel NewsAsia VIDEO >>
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01.09.2011
Nanostart AG begrüßt gesellschaftlichen Dialog und Transparenz >>
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12.09.2011
Nanostart AG erhöht Anteil an singapurischem Unternehmen für optische Sensortechnik Microlight Sensors >>
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19.09.2011
Nanostart-Tochter MagForce AG führt Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital durch >>
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05.10.2011
2. Augsburger Kapitalmarkt Konferenz; Augsburg >>
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27.10.2011
Rusnanotech 2011; Moskau >>
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Kontakt
Dr. Hans Joachim Dürr Head of Corporate Communications
T +49 (0) 69-21 93 96-111 F +49 (0) 69-21 93 96-150 e-mail: presse@nanostart.de website: www.nanostart.de
Nanostart AG Goethestraße 26-28 D-60313 Frankfurt am Main Germany
CEO: Marco Beckmann Supervisory Board: Dr. Alfred Krammer (chairman), Prof. Wolfgang M. Heckl (vice chairman), Achim Lindner Commercial register: Frankfurt am Main, HRB 74535
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