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„Wir sind genau am richtigen Ort“

„Was die Nanotechnologie betrifft, herrscht in Russland Aufbruchsstimmung, und wir sind aufgrund unserer Expertise zu diesem Zeitpunkt hier genau am richtigen Ort.“ So lautete das Fazit von Marco Beckmann, Vorstand der Nanostart, nach seinem Vortrag auf der diesjährigen Rusnanotech in Moskau.

Beckmann stellte dem Fachpublikum die russische Situation für Investitionen in Nanotechnologie, ihre Chancen und Herausforderungen durch die Brille eines führenden internationalen Nanotechnologie-Investors dar. Denn aufgrund der starken Förderung der Nanotechnologie von staatlicher Seite boomt die Nanotechnologieszene.

Der Sachverstand der Nanostart, wenn es darum geht, das Zukunftspotenzial von jungen Nanotechnologie-Unternehmen zu beurteilen und sie mit Kommerzialisierungs-Know-how erfolgreich zu machen, ist deshalb gefragter denn je. Die Nanostart konnte in Moskau ihre Kompetenz auf diesen Gebieten dokumentieren und erhöhte gleichzeitig ihre Wahrnehmung als kompetenter Partner in der versammelten russischen Nanotechnologieszene.

Nanostart vor Ort in Russland

Die vor-Ort-Präsenz der Nanostart AG durch eine Tochtergesellschaft ist eine Grundvoraussetzung, in Russland Geschäfte zu machen. Mitte Oktober hatte die Nanostart in Moskau deshalb für umgerechnet rund 2,4 Mio. Euro eine Asset-Managementgesellschaft erworben, die als Nanostart Russia Asset Management Ltd firmieren wird.

Dazu Vladimir Bogomolov, Director Eastern Europe bei der Nanostart AG: „Wir haben von einer hochkarätigen Investorengruppe eine Gesellschaft erworben und das zu guten Konditionen. Denn bei der Kaufsumme von 2,4 Mio. Euro ist zu berücksichtigen,  dass die Gesellschaft über eine gesetzlich vorgeschriebene Bareinlage in Höhe von umgerechnet rund 2,0 Mio. Euro und mehrere Mitarbeiter verfügt. Außerdem besitzt sie bereits die notwendige Lizenz für das Verwalten von Investment-Fonds. Durch die Präsenz vor Ort eröffnen sich immer mehr Optionen, aktiv zu werden. Konkrete Projekte, die sich daraus ergeben, werden dann über die russische Nanostart-Tochter gesteuert.“

Die erste Option hatte sich bereits im Frühjahr ergeben. Nanostart wurde aus einem internationalen Bewerberfeld ausgewählt, um zusammen mit russischen Partnern den Kama Fund First, einen regionalen Nanotechnologiefonds, der in der Region Perm aufgelegt wird, zu managen.

Geschäftsoptionen und persönliche Kontakte

Obwohl die Rusnanotech Ende Oktober erst zum vierten Mal stattfand, ist sie nicht nur die größte Nanotechnologie-Konferenz und -Messe in Russland, sondern auch eine der größten weltweit. Wieder einmal zeigt sich, wie wichtig sie vor allem aber für die persönliche Kontaktpflege und das Knüpfen neuer Kontakte ist.

In Besprechungen und Meetings ging es für Marco Beckmann und Vladimir Bogomolov deshalb darum, weitere Geschäftsoptionen in der russischen Nanotechnologieszene für den bevorstehen Markteintritt in Russland zu erkennen, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue zu knüpfen. Dazu Bogomolov: „Gerade in Russland ist es besonders wichtig, seine Geschäftspartner persönlich zu kennen, denn nur so kann das für die Deals notwendige Vertrauen aufgebaut werden.“

 


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